Apr 28
Das von der Firma Polymorph und tatwort entwickelte Webportal für nachhaltigen Konsum in Österreich, eine Initiative des Lebens- und Wirtschafsministeriums sowie der Agentur für Österreichische Entwicklungszusammenarbeit geht nun online.
Einkaufsratgeber und Tipps zum nachhaltigen Einkaufen finden sich auf der Webseite – und zwar ganz gleich ob man Lebensmittel, Haushaltsgeräte, Kleidung und Kosmetik erwerben will. Auch Häuslebauer werden hier beraten, um das neue Heim umweltschonend und doch topmodern einzurichten.
Besonderes Vorhaben ist es, Aufklärung über die unzähligen Labels zu schaffen, denn nicht überall wo Bio draufsteht ist auch Bio drin. Die barrierefreie Webseite im ansprechenden Design bringt auf jeden Fall Ordnung in die immer unübersichtlichere und ständig wachsendende Welt des nachhaltigen Konsums in Österreich.
Apr 28
Mit einer geric
htlich angeordneten Hausdurchsuchung der auf Computer- und Internetverbrechen spezialisierten REACT-Spezialeinheit hätte Gizmodo-Redakteur Jason Chen wohl eher nicht gerechnet – vor allem nicht, nachdem das verloren gegangene iPhone GS4 wieder an Apple retourniert wurde.
Nachdem sich die Behörden eingeschalten und u.a. Server, ein iPhone, Digitalkameras, Computer und sogar Bankauszüge aus dem Heim von Jason Chen beschlagnahmt wurden, konnte auch derjenige ermittelt werden, der das Smartphone in einer Bar gefunden und es dann für 5.000 US-Dollar verkauft hat.
Ob es sich beim Durchsuchungsbeschluss um einen Rechtsbruch handelt scheint noch unklar, wobei das kalifornische Recht Blogger wie Journalisten und deren Materialien und Informationen grundsätzlich schützt. Rechtsexperten zufolge könnte Gizmodo mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, da sich jemand, der einen Gegenstand findet und behält, obwohl bekannt ist, wem dieser gehört, des Diebstahls schuldig macht.
Interessant ist, dass Apple selbst in beratender Funktion im Präsidium der Spezialeinheit vertreten ist, welche die Durchsuchung durchgeführt hat.
Apr 23
Eigentlichverspricht McAfee optimalen Schutz vor Viren und Spyware doch diesmal hat der Virenscanner wohl etwas überreagiert und irrtümlicherweise das Betriebssystem Windows XP als Virus identifiziert. Das Update “5958 DAT Update Issue”des Virenscanners McAfee hat am Mittwoch mehr als 100.000 Computer lahmgelegt. Die Aktualisierung des Virenscanners meldete, dass die, Windows-Datei svchost.exe irrtümlich als Schadcode w32/wecorl.a identifiziert wurde. Das Löschen der Datei, welches von vielen Rechnern automatisiert ausgeführt wurde, führte zu sich ständig wiederholenden Neustarts und dazu, dass viele Windows-Funktionen nicht länger funktionierten.
Da das Update in der Nacht durchgeführt wurde, waren österreichische Firmen weniger stark betroffen. Inzwischen hat McAfee ein weiteres Update veröffentlicht, welches das Problem behebt und sich öffentlich entschuldigt.
Apr 21
Der Dreh der finalen Dr. House-Episode mit der Spiegelreflexkamera Canon EOS-5D Mark II könnte eine ganz neue Ära einleiten, in der Fotografie und Video immer weiter zusammenwachsen. Zwei wesentliche Vorteile hat das Ganze – die Produktion per Spiegelreflexkamera ist weitaus günstiger als die mittels Kinofilm-Kamera. Im Fotoapparat-Gehäuse gut getarnt wird das Foto-Video-Gerät zumindest noch an Orten toleriert, wo Filmen streng verboten ist.
Für die unterschiedlichen Einstellungen des Dr. House-Finales wurden 24-70 Millimeter- und 70-200 Millimeter-Objektive verwendet. Insgesamt betonte Regisseur Greg Yaitanes, dass beengende Raumverhältnisse vor Ort für den Einsatz der DSLR von Canon gesprochen haben. Laut Regisseur verzichtete man komplett auf die Nutzung von Bildstabilisierungstechnik. Ohne ruhige Hand geht also gar nichts, muss doch der Fokus der Spiegelreflexkamera von Hand gezogen werden, weil kein Autofokus vorhanden ist. Über seine Erfahrungen berichtet Regisseur Yaitanes auf Twitter.
Was die Qualität der Aufnahmen betrifft, scheint es doch noch fraglich, ob nicht doch Unterschiede ersichtlich sein werden – Dr. House wird diese Frage beantworten, wobei man sich hier zu Lande gedulden muss, da die sechste Staffel auf RTL gerade erst am 6. April angelaufen ist.
Apr 20

Das ist hier die Frage, denn irgendwie scheint es äußerst ungläubig, dass Apple den Prototyp des iPhone 4G in die Hände von Leuten gibt, die es dann an einem feucht-fröhlichen Abend einfach verlieren.
Die wirklich sehr unterhaltsame Story, die nun aller Orts bekannt ist, stellt die neue Version des Smartphones ganz nebenbei doch sehr detailgetreu dar – mit Berichten und Videos wird das Apple-Phone in allen Details vorgestellt – um nicht zu sagen schmackhaft gemacht.
Auch wenn das iPhone tatsächlich verloren wurde und Apple nun besonders großes Interesse daran hat, das Smartphone zurückzubekommen, so hätte dem Konzern wohl nichts besseres passieren können, als ein außenstehender Techblog, der das Phone unter die Lupe nimmt und eine Story, die die Welt unterhält.
Ja – bisher hat Apple vor der Einführung eines neuen Produkts die Gerüchteküche brodeln lassen, doch oftmals lohnt es sich die Strategie zu wechseln. Leider fehlen jegliche Stellungnahmen aus der Apple-Zentrale.
Apr 14
Was Obama berei
ts im großen Stil vorgezeigt hat greift nun auch Österreichs amtierender Bundespräsident Heinz Fischer auf. Für den bevorstehenden Wahlkampf gilt – der Weg ins Web 2.0 ist unumgänglich, Social Networks müssen gepflegt und gefüttert werden, um an die breite Masse Web 2.0 User heranzutreten.
Auf Facebook berichtet Fischer was er den ganzen lieben langen Tag so treibt und plaudert von einem kleinen Abendessen, zu dem er eigentlich nicht eingeladen gewesen sei, berichtet über Podiumsdiskussionen mit Politikern und bedankt sich bei seinen Freunden und Fans für deren Unterstützung. Hie und da sind auch Fotos von „Papa Schlumpf“ zu sehen oder gar ein Video. Alles in allem sehr professionell!
Auch Kandidatin Barbara Rosenkranz hat Facebook für sich entdeckt, wobei Fischer mit mehr als 11.400 Fans klar in Führung liegt. Interessanterweise gelangt man wenn man in der Suchleiste von Facebook Heinz Fischer eintippt und gleich den Enter-Button betätigt zuerst auf die „Heinz Fischer NEIN danke wir Wählen Barbara Rosenkranz !“ – Seite, die immerhin über 2.000 Fans verzeichnet. Eigentlich nicht weiter verwunderlich, lautet doch Fischers Facebook-Seite „Bundespräsident Dr. Heinz Fischer“. Rudolf Gehring – der dritte Kandidat im Bunde – scheint zwar auch ein Facebook-Profil angelegt zu haben, doch ist dieses noch etwas kahl – Fotos und Informationen fehlen und mit 58 Fans übermittelt der Präsidentschaftskandidat keinen besonders beliebten oder gar bekannten Eindruck.
Nur schade, dass man nicht per Mausklick über Facebook seine Stimme abgeben kann – denn der Weg aus dem Haus und in die Wahlkabine bleibt für den ein oder anderen ein schier unüberwindbares Vorhaben…
Apr 13
Nachdem das iPhone
und auch das Google Phone den Smartphone-Markt dominieren, will nun auch Microsoft mitmischen und stellt seine erste Handyserie KIN vor. Ab Mai können die Phones One und Two in den USA erstanden werden – Europa muss sich noch bis Herbst gedulden – ob und wann das Handy nach Österreich kommt ist noch unklar.
Punkten will das Microsoft-Phone vor allem durch den Fokus auf Soziale Netzwerke. Hier ist also primär die jüngere Generation angesprochen, denn mit KIN soll über Topics oder Themen wie Kontakte, Bilder und Textnachrichten navigiert werden, die es ermöglichen mit Freunden aus verschiedensten Netzwerken im ständigen Austausch zu sein. Die latest news aus Facebook, Twitter und Co zeigt das KIN One oder Two gleich auf dem Startscreen an.
Get und keep connected…
…könnte also das Motto des „Social Phone“ lauten, denn das Telefonieren steht hier schon lange nicht mehr im Mittelpunkt – dreht sich doch alles um den Austausch von Infos, das Update des eigenen Status etc. Apps soll es anders als beim Apple- und Google Phone nicht geben. Hier verzichtet Microsoft auf einen ständig wachsenden Markt. Beim iPhone existieren mittlerweile über 180.000 unterschiedliche Apps und die Downloads belaufen sich auf über vier Milliarden.
Was das Touchscreen-Smartphone mit Hardware vom japanischen Elektronikkonzern Sharp kosten soll – dazu hat sich Microsoft bis dato noch nicht geäußert. Außerdem bleibt fraglich, ob das Microsoft-Phone tatsächlich ein ernstzunehmender Konkurrent für das iPhone sein wird und Marktanteile für sich gewinnt – es könnte eine Frage des Preises sein. Da das Phone besonders junge User anspricht und diese sich oftmals ein iPhone doch nicht leisten können/wollen könnte sich die KIN-Serie bei vernünftigem Angebot hier ausbreiten.
Mar 29
Da schreibt man also monate- wenn nicht jahrelang an einem Buch, verhandelt mit Lektoren und Verlegern und dann erscheint das gute Stück endlich… Doch damit nicht genug: Nun geht’s ans Marketing – Hier heißt es Leser finden, überzeugen und halten und dafür sind oft viele Mittel recht. Vor allem im englischsprachigen Raum setzt sich der Trend durch, kurze Trailer zu produzieren, die dann vor allem online – auf Plattformen wie YouTube – den Vertrieb der Schriftstücke fördern sollen. Leichter gesagt als getan, denn für ein professionelles Video muss man oft tief in die Tasche greifen, ein Semi-professionelles, billiges Format macht dagegen oftmals einen schlechten Eindruck und lädt eben nicht zum Weiterlesen ein. Hier eröffnen sich für Autoren allerdings völlig neue Möglichkeiten und nicht selten profitieren kreative Köpfe.
Ein Trailer verrät wohl oft doch mehr als tausend Worte…
Buchtrailer “Kochschule II”

Ein Beispiel für einen solchen Buchtrailer von Matthias Holländer ist “Kochschule II” – Buch von Ewald Plachutta. In nur 60 Sekunden und einem aufwendig verspielt animiertem Trailer wird den Zusehern die vielfältige Welt des Kochens und Backens näher gebracht. Ganz à la „you name it – we got it“ zeigt dieser Trailer in flottem Tempo Zubereitungsarten, Backtechniken und Köstlichkeiten unterschiedlichster Art und macht so einfach GUSTO. Der Trailer bringt Matthias Holländer den 2. Platz beim Buch Trailer Award 2009.
Mar 25
Für den fm4 (un)offi
cial Live-Stream, der etliche Online-User mit kristallklarem fm4-Sound erfreute, ist seit heute Schluss. The subprime crisis killed mah‘ stream! – Heißt es auf der http://fm4.amd.co.at/ Site. Das Ende des (un)official Stream ist also auch – zumindest irgendwie – auf die derzeitige wirtschaftliche Lage zurückzuführen. Um genau zu sein, gab es Schwierigkeiten zwischen dem bairischen Stream-Provider und einem seiner Internet-Anbieter.
Nun heißts also entweder back to the roots und hin zum Standgerät – also zum Radio – oder zum ganz offiziellen Stream von fm4 http://fm4.orf.at/static/html/streaming/index.html.
…. Möglichkeiten bleiben also genug.
Mar 23
Ganz nach dem Motto „Keine Chance der Zensur“ macht Google ernst und wehrt sich gegen die Bestimmungen der chinesischen Regierung, welche die chinesischen Suchergebnisse stark zensuriert. Seit Montagabend bietet Google seine Suchmaschinendienste in China unzensiert an, indem Nutzer von google.cn auf Google-Server in Hongkong und die Site google.com.hk weitergeleitet werden. Auf der Hongkong-Site offeriert Google angeblich unzensiertes Suchen in chinesischer Sprache.
Ein symbolischer Schritt
Wer nun meint dies sei ein Schritt in Richtung Ende von Zensur eines kommunistischen Regimes, der könnte sich täuschen, denn bereits einen Tag nachdem der Google-Webverkehr umgeleitet wurde, sind Seiten mit sogenannten „sensiblen Worten“ wie „Tibet-Aufstand“ oder „Tiananmen-Studentenprotest“ nicht länger aufzufinden. Warum? Wohl weil sich auch die nach Hongkong weitergeleiteten Suchanfragen ganz nach der chinesischen Zensur-Firewall richten. Im Prinzip handelt es sich bei der Umleitung des Webverkehrs also lediglich um ein Zeichen, ein Symbol für die Medienfreiheit – aber immerhin.
Die Angst vor dem Internet
Nun sieht zumindest alles danach aus, dass Google sich nicht ohne weiteres aus einem der größten Internetmärkte weltweit zurückziehen wird. Schließlich beherbergt China 384 Millionen Internet-Nutzer (internetworldstats.com, März 2010)– das sind mehr User als die USA Einwohner hat, da lohnt es sich doch am Spielball zu bleiben. Man wird abwarten müssen, was denn mit „ernsten Konsequenzen“ gemeint ist, welche dem Suchmaschinengiganten von Seiten der chinesischen Regierung angedroht wurden.
Klar ist, dass die chinesische Regierung in Peking das Internet und dessen Potentiale offensichtlich fürchtet. Nicht zuletzt, weil das Netz enorme Möglichkeiten bietet, Meinungen, Gedanken und Erfahrungen unumgänglich, direkt, relativ unkompliziert und kostengünstig einer großen Öffentlichkeit bereitzustellen. Fürchten könnte sich das kommunistische Regime hauptsächlich vor Machtverlust. Nicht zu unterschätzen ist jedoch das ziemlich ausgeklügelte System, dessen sich die chinesische Regierung bedient. Schließlich bedarf es bei der Zensur einiger Tüfteleien, um schließlich Regierungs-abweichende Meinungen einzudämmen und gleichzeitig wirtschaftlichen Innovationen und der Entwicklungen neuer Technologien genügend Raum zu lassen.
Recent Comments