Mehrere Arbeiter haben s
ich dieses Jahr bereits das Leben genommen – dem will das Unternehmen Foxconn, welches im südlichen China in Shenzhen mehr als 300.000 Mitarbeiter beschäftigt, entgegenwirken und lässt Mitarbeiter eine Selbstverpflichtungserklärung unterschreiben, in dem sich diese dazu verpflichten, keinen Suizid zu begehen. Außerdem wurde das Gebäude des Unternehmens mit Netzen verhängt. Nichts desto trotz ereignete sich ein weiterer tödlicher Zwischenfall nur wenige Stunden nach der Unterzeichnung des Abkommens.
In dem Brief, welchen alle Foxconn-Arbeiter unterschreiben heißt es „Ich verspreche, mich oder andere niemals in einer extremen Form zu verletzen“. Des Weiteren erlauben die Mitarbeiter, dass das Unternehmen sie zu ihrem eigenen Schutz und dem Schutz anderer in eine psychiatrische Klinik einweisen, wenn sie in einer anormalen geistigen oder körperlichen Verfassung seinen.
Kurze Zeit nachdem ein Firmen-Vorsitzende eine Gruppe Journalisten durch das Unternehmen geführt hat, um so die Vorwürfen über nichterträgliche Arbeitsbedingungen, die als eine Ursache für die Selbstmorde genannt wurden auszuräumen, ereignete sich ein weiterer Suizidfall. Erneut stürzte ein Arbeiter vom Dach des Unternehmens, wobei laut Nachrichtenagentur Xinhua alles auf einen Selbstmord hindeutet. Dies ist der zwölfte Sturz dieser Art seit Jahresbeginn, wobei zehn Fälle tödlich verliefen, zwei Arbeiter kamen mit schweren Verletzungen davon.
Der taiwanesische Hersteller Foxconn, welcher für Weltkonzerne wie Hewlett-Packard, Dell, Nokia, Microsoft, Sony oder Apple produziert ist aufgrund der Selbstmorde in Verruf geraten. Zu hoher Druck, schlechte Bezahlung und ein militanter Führungsstil werden dem Unternehmen von Seiten verschiedener Arbeitsrechtsorganisationen vorgeworfen. Ein Mitarbeiter berichtete von einem Zwölf-Stunden-Tag sechs Tage die Woche, wobei es den Mitarbeitern untersagt sei, miteinander zu sprechen. Der Monatslohn beträgt dabei knapp 240 Euro.
June 5th, 2011 at 10:05 am
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