Foxconn-Mitarbeiter unterschreiben Anti-Selbstmord-Erklärung

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Mehrere Arbeiter haben sFlickr-Fotostream clayirvingich dieses Jahr bereits das Leben genommen – dem will das Unternehmen Foxconn, welches im südlichen China in Shenzhen mehr als 300.000 Mitarbeiter beschäftigt, entgegenwirken und lässt Mitarbeiter eine Selbstverpflichtungserklärung unterschreiben, in dem sich diese dazu verpflichten, keinen Suizid zu begehen. Außerdem wurde das Gebäude des Unternehmens mit Netzen verhängt. Nichts desto trotz ereignete sich ein weiterer tödlicher Zwischenfall nur wenige Stunden nach der Unterzeichnung des Abkommens.

In dem Brief, welchen alle Foxconn-Arbeiter unterschreiben heißt es „Ich verspreche, mich oder andere niemals in einer extremen Form zu verletzen“. Des Weiteren erlauben die Mitarbeiter, dass das Unternehmen sie zu ihrem eigenen Schutz und dem Schutz anderer in eine psychiatrische Klinik einweisen, wenn sie in einer anormalen geistigen oder körperlichen Verfassung seinen.

Kurze Zeit nachdem ein Firmen-Vorsitzende eine Gruppe Journalisten durch das Unternehmen geführt hat, um so die Vorwürfen über nichterträgliche Arbeitsbedingungen, die als eine Ursache für die Selbstmorde genannt wurden auszuräumen, ereignete sich ein weiterer Suizidfall. Erneut stürzte ein Arbeiter vom Dach des Unternehmens, wobei laut Nachrichtenagentur Xinhua alles auf einen Selbstmord hindeutet. Dies ist der zwölfte Sturz dieser Art seit Jahresbeginn, wobei zehn Fälle tödlich verliefen, zwei Arbeiter kamen mit schweren Verletzungen davon.

Der taiwanesische Hersteller Foxconn, welcher für Weltkonzerne wie Hewlett-Packard, Dell, Nokia, Microsoft, Sony oder Apple produziert ist aufgrund der Selbstmorde in Verruf geraten. Zu hoher Druck, schlechte Bezahlung und ein militanter Führungsstil werden dem Unternehmen von Seiten verschiedener Arbeitsrechtsorganisationen vorgeworfen. Ein Mitarbeiter berichtete von einem Zwölf-Stunden-Tag sechs Tage die Woche, wobei es den Mitarbeitern untersagt sei, miteinander zu sprechen. Der Monatslohn beträgt dabei knapp 240 Euro.

Red Dead Redemption - Open World Western-Adventure

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Red Dead Redemption - Flickr Fotostream action_1971Bis zu 600 Leute haben viereinhalb Jahre lang am Rockstar Games Adventure Red Dead Redemption (RDR) gearbeitet. Jetzt ist das Spiel im klassischen Westernstil für PlayStation 3 und Xbox 360 im Handel erhältlich. Genau wie beim Vorgänger GTA IV kommt auch im Westernepos die RAGE Engine zum Einsatz.

Hauptcharakter des Spiels, für welches circa 80 bis 100 Millionen US-Dollar locker gemacht wurden ist der Gesetzlose John Marston der sich im Open-World Adventure per Pferd durch die weiten Prärie und über Gebirgspässe fortbewegt – schwimmen kann der vernarbte Westernheld allerdings nicht und wenn er in einer der vielzähligen Saloons, aus denen typische Klaviermusik dringt ein oder zwei Whisky zu viel trinkt, lässt er sich nur noch schwer steuern, fällt um und bleibt erst mal liegen.

Ruhm und Ehre spielen für Marston eine wichtige Rolle und Handlungen und Entscheidungen des Cowboys wirken sich auf seinen Charakter und auch auf den weiteren Spielverlauf aus. Das Retten eines Reisenden vor Banditen wird als ehrenhaft gewertet. Verhält sich der Held also beispielhaft und erlangt Ruhm im positiven Sinne, werden auch die Aufträge besser bezahlt, Preisnachlässe werden gewährt und die Polizei drückt auch mal ein Auge. Negativer Ruhm verspricht zumindest den Respekt der Outlaws.

Insgesamt lebt das Spiel von der Interaktion zwischen Bewohnern und den über 30 unterschiedlichen Tierarten, wobei sich Marston in fast jeder Situation einbringen und mitmischen kann. Im Mulitplayer-Modus können bis zu 16 Spieler gemeinsam auf schnaubenden Pferden im Galopp losziehen und sich den Abenteuern gemeinsam stellen.

Facebook-Gründer bezeichnete FB-User als “Volltrottel”

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Facebook-Gründer Mark Zuckerberg; Flickr-Fotostream von SilverisdeadAngeblich soll der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg Facebook-User als “Volltrottel” bezeichnet haben, da diese leichtfertig mit der Veröffentlichung ihrer Daten umgehen. Aufgetaucht sind Auszüge eines Instant Messaging-Protokolls zwischen dem Facebook-Gründer und einem Freund. Zuckerberg bestätigt per Instant Messenger, dass er Zugriff auf über 4.000 E-Mail-Adressen, Post-Adressen, Kurznachrichten und Fotos von Harvard-Studenten hätte. Diese Daten hätten die Leute einfach übermittelt, da diese ihm wohl trauen, „die Volltrottel“ – so Zuckerberg.

Dieses Statement ist in der momentanen Facebook-Datenschutzdebatte nicht unbedingt hilfreich. Ob diese Aussage tatsächlich von Zuckerberg stammt, wurde bislang nicht bestätigt. Klar ist jedoch, dass in jüngster Vergangen des Öfteren Veränderungen der Datenschutzbestimmungen und Privatsphäre-Einstellungen vorgenommen wurden, die in Folge von Datenschützern und Usern stark kritisiert wurden.

Auszug aus dem Instant Messenger Dialog:

Zuckerberg: Yeah so if you ever need info about anyone at Harvard
Zuckerberg: Just ask.
Zuckerberg: I have over 4,000 emails, pictures, addresses, SNS
Freund von Zuckerberg: What? How’d you manage that one?
Zuckerberg: People just submitted it.
Zuckerberg: I don’t know why.
Zuckerberg: They “trust me”
Zuckerberg: Dumb fucks.

Hochzeit mal anders – Roboter traut Ehepaar

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AP - RoboterhochzeitEine unvergessliche Hochzeit haben die 36-jährige Satoko Inoue und der 42-jährige Tomhiro Shibata erlebt – sie wurden von einem künstlich intelligenten Roboter getraut. „Bitte heben Sie jetzt den Schleier der Braut hoch“ – so der I-Fairy-Roboter zum japanischen Bräutigam. Erstmals hat in Tokio ein Roboter die Hochzeitszeremonie vollzogen.

Ganz entbehrlich ist der Mensch jedoch auch hier nicht – gesteuert wurde der Android nämlich von einem Mann, der sich hinter einem Vorhang verbarg und mit dem Maschinenmensch verkabelt war. Die Roboter-Eheschließung ist rechtsgültig.

Der Roboter, dessen Augenfarbe in den verschiedensten Farben leuchtet spricht in metallener Stimme und sorgt auf jeden Fall für gute Unterhaltung und erntet jede Menge Applaus.
Die Braut, die selbst bei dem Robotererzeuger Kokoro arbeitet, betont, dass Japaner wohl der Meinung seien, dass Roboter ihre Freunde sind. Ihr Ehemann, der Professor für Robotertechnich am Nara-Institut ist, äußerte den Wunsch, dass Roboter klüger werden als 1,50 Meter große Ersatzpriestermodell I-Fairy.

Handy wird zum Big-Brother-Gerät

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Flickr Fotostream Mike Babcock„Your Phone is locked – just drive“. Mit dem Handy am Steuer steigt das Risiko eines Autounfalls rapide. Dem entgegnen Phone-Applikationen, die einige Features am Handy ganz einfach sperren. Wie erkennt das Telefon, dass man Auto fährt? Hier wird ganz einfach die Fortbewegungs-geschwindigkeit per GPS am Handy errechnet. Wer schneller als 15 km/h dran ist, der ist wohl nicht länger zu Fuß unterwegs. Man könnte sich allerdings auch auf einem Fahrrad fortbewegen, doch auch hier ist ein Handyanruf nicht gerade empfehlenswert. Wie sieht‘s allerdings während einer Zugfahrt aus? Hier können die Apps wie iZup, tXtBlocker, CellSafety oder ZoomSafer nicht unterscheiden und die SMS-, Anruf, E-Mail-Funktionen sind gesperrt – auch das surfen im Web ist nicht länger möglich. Einige Apps erlauben zumindest, dass man sich z.B. bei seinem Boss oder seinen Eltern die Erlaubnis holt, irgendwo mitzufahren.

Fraglich bleibt, wer sich ein solches App runterlädt. Einzig „Big-Brother-Eltern“ könnte dieses App ansprechen, vor allem da man durch Zusatzfunktionen einerseits den Standort des Telefons verfolgen kann, andererseits sogenannte „no phone“-Bereiche wie beispielsweise die Schule einrichten kann, in denen das Handy nicht länger funktioniert. Man kann sich auch immer dann per SMS benachrichtigen lassen, wenn der Handybesitzer eine gewisse Geschwindigkeit wie beispielsweise 80 km/h überschreitet.

Ob sich diese Apps durchsetzen werden bleibt höchst fraglich. Falls dem so ist wird es wohl nicht länger dauern, bis erste Lösungen auf dem Markt sind, mittels derer die Sperren aufgehoben und umgangen werden können.

Online-Start www.bewusstkaufen.at - Webdesign Polymorph

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www.bewusstkaufen.atDas von der Firma Polymorph und tatwort entwickelte Webportal für nachhaltigen Konsum in Österreich, eine Initiative des Lebens- und Wirtschafsministeriums sowie der Agentur für Österreichische Entwicklungszusammenarbeit geht nun online.

Einkaufsratgeber und Tipps zum nachhaltigen Einkaufen finden sich auf der Webseite - und zwar ganz gleich ob man Lebensmittel, Haushaltsgeräte, Kleidung und Kosmetik erwerben will. Auch Häuslebauer werden hier beraten, um das neue Heim umweltschonend und doch topmodern einzurichten.

Besonderes Vorhaben ist es, Aufklärung über die unzähligen Labels zu schaffen, denn nicht überall wo Bio draufsteht ist auch Bio drin. Die barrierefreie Webseite im ansprechenden Design bringt auf jeden Fall Ordnung in die  immer unübersichtlichere und ständig wachsendende Welt des nachhaltigen Konsums in Österreich.

iPhone 4G - Hausdurchsuchung bei Gizmodo-Blogger

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Mit einer gericiPhone - Flickr Fotostream William Hookhtlich angeordneten Hausdurchsuchung der auf Computer- und Internetverbrechen spezialisierten REACT-Spezialeinheit hätte Gizmodo-Redakteur Jason Chen wohl eher nicht gerechnet – vor allem nicht, nachdem das verloren gegangene iPhone GS4 wieder an Apple retourniert wurde.

Nachdem sich die Behörden eingeschalten und u.a. Server, ein iPhone, Digitalkameras, Computer und sogar Bankauszüge aus dem Heim von Jason Chen beschlagnahmt wurden, konnte auch derjenige ermittelt werden, der das Smartphone in einer Bar gefunden und es dann für 5.000 US-Dollar verkauft hat.

Ob es sich beim Durchsuchungsbeschluss um einen Rechtsbruch handelt scheint noch unklar, wobei das kalifornische Recht Blogger wie Journalisten und deren Materialien und Informationen grundsätzlich schützt. Rechtsexperten zufolge könnte Gizmodo mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, da sich jemand, der einen Gegenstand findet und behält, obwohl bekannt ist, wem dieser gehört, des Diebstahls schuldig macht.
Interessant ist, dass Apple selbst in beratender Funktion im Präsidium der Spezialeinheit vertreten ist, welche die Durchsuchung durchgeführt hat.

McAfee-Update hält Windows XP für Virus - 1000e Computer lahmgelegt

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Windows XP - Flickr-Fotostream nDevilTVEigentlichverspricht McAfee optimalen Schutz vor Viren und Spyware doch diesmal hat der Virenscanner wohl etwas überreagiert und irrtümlicherweise das Betriebssystem Windows XP als Virus identifiziert. Das Update “5958 DAT Update Issue”des Virenscanners McAfee hat am Mittwoch mehr als 100.000 Computer lahmgelegt. Die Aktualisierung des Virenscanners meldete, dass die, Windows-Datei svchost.exe irrtümlich als Schadcode w32/wecorl.a identifiziert wurde. Das Löschen der Datei, welches von vielen Rechnern automatisiert ausgeführt wurde, führte zu sich ständig wiederholenden Neustarts und dazu, dass viele Windows-Funktionen nicht länger funktionierten.

Da das Update in der Nacht durchgeführt wurde, waren österreichische Firmen weniger stark betroffen. Inzwischen hat McAfee ein weiteres Update veröffentlicht, welches das Problem behebt und sich öffentlich entschuldigt.

Dr. House mit Spiegelreflixkamera gedreht

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Dr. House Der Dreh der finalen Dr. House-Episode mit der Spiegelreflexkamera Canon EOS-5D Mark II könnte eine ganz neue Ära einleiten, in der Fotografie und Video immer weiter zusammenwachsen. Zwei wesentliche Vorteile hat das Ganze – die Produktion per Spiegelreflexkamera ist weitaus günstiger als die mittels Kinofilm-Kamera. Im Fotoapparat-Gehäuse gut getarnt wird das Foto-Video-Gerät zumindest noch an Orten toleriert, wo Filmen streng verboten ist.
Für die unterschiedlichen Einstellungen des Dr. House-Finales wurden 24-70 Millimeter- und 70-200 Millimeter-Objektive verwendet. Insgesamt betonte Regisseur Greg Yaitanes, dass beengende Raumverhältnisse vor Ort für den Einsatz der DSLR von Canon gesprochen haben. Laut Regisseur verzichtete man komplett auf die Nutzung von Bildstabilisierungstechnik. Ohne ruhige Hand geht also gar nichts, muss doch der Fokus der Spiegelreflexkamera von Hand gezogen werden, weil kein Autofokus vorhanden ist. Über seine Erfahrungen berichtet Regisseur Yaitanes auf Twitter.
Was die Qualität der Aufnahmen betrifft, scheint es doch noch fraglich, ob nicht doch Unterschiede ersichtlich sein werden – Dr. House wird diese Frage beantworten, wobei man sich hier zu Lande gedulden muss, da die sechste Staffel auf RTL gerade erst am 6. April angelaufen ist.

Apple-Prototyp verloren oder alles nur Marketing?

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Apple iPhone 4G - Photos by GIZMODO

Das ist hier die Frage, denn irgendwie scheint es äußerst ungläubig, dass Apple den Prototyp des iPhone 4G in die Hände von Leuten gibt, die es dann an einem feucht-fröhlichen Abend einfach verlieren.

Die wirklich sehr unterhaltsame Story, die nun aller Orts bekannt ist, stellt die neue Version des Smartphones ganz nebenbei doch sehr detailgetreu dar – mit Berichten und Videos wird das Apple-Phone in allen Details vorgestellt – um nicht zu sagen schmackhaft gemacht.

Auch wenn das iPhone tatsächlich verloren wurde und Apple nun besonders großes Interesse daran hat, das Smartphone zurückzubekommen, so hätte dem Konzern wohl nichts besseres passieren können, als ein außenstehender Techblog, der das Phone unter die Lupe nimmt und eine Story, die die Welt unterhält.

Ja - bisher hat Apple vor der Einführung eines neuen Produkts die Gerüchteküche brodeln lassen, doch oftmals lohnt es sich die Strategie zu wechseln. Leider fehlen jegliche Stellungnahmen aus der Apple-Zentrale.

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